Rundreise Judentum in der heutigen Westukraine

Stille Zeugen der jüdischen Hochkultur zwischen Lemberg und Uman. Studienreise, Bildungsreise, Gruppenreise


Unsere Studienreise zum Judentum in der heutigen Westukraine beschäftigt sich mit dem Aufkommen und Niedergang einer religiösen und kulturellen Blüte des jüdischen Glaubens in dieser vormals sehr armen Region. Zwischen Lemberg und Kiew können interessierte Reisende beeindruckende Zeugnisse jüdischer Hochkultur entdecken, aber auch das erschütternde Schicksal der Juden im Holocaust betrauern.

Die heutige Westukraine gehörte im 18. und 19. Jahrhundert zu den Zentren jüdischer Religion und Kultur. Mit der polnischen Teilung 1772 fielen Galizien, die Bukowina, Podolien und Teile der heutigen Zentralukraine an das österreichisch- ungarische k.u.k.- Kaiserreich, in denen der Kaiser sogleich Religionsfreiheit proklamierte. Damit setzte in den neuen östlichen Kronprovinzen eine religiöse, aber auch technische und kulturelle Blüte ein. Besonders für die jüdische Kultur und Religion erleichterte sich das Leben und so wuchs der Bevölkerungsanteil der Juden rasant.
  Bis heute sind die Zeugnisse des kulturellen jüdischen Reichtums und der mannigfaltigen Ausprägungen des Judentums erhalten und zu besichtigen. Auf unserer Judentum Rundreise Ukraine führen wir Sie in die bunte Welt der Chassiden und Ashkenazy, erzählen Legenden über den Baal Schem Tow und den Rabbi Nachman und zeigen Ihnen die Welt von Bruno Schulz und Joseph Roth, die ihrer Heimat und den Juden in ihren Büchern ein unvergängliches Denkmal setzten.

Gemeinsam mit ihren Mitreisenden erhalten Sie einen tiefen Einblick in das Leben der auf dem Land und in der Stadt, lernen die typische ukrainische Gastfreundschaft kennen und überzeugen sich vom Wohlgeschmack der ukrainischen Küche. Auf Ihrer Reise werden Sie natürlich durchgängig deutschsprachig betreut. Die Unterkünfte haben wir vor der Reise selbst geprüft und für gut befunden.

Mindestteilnehmerzahl: 8
Höchstteilnehmerzahl: 20

15 Tage
Gruppenreise
Rundreise
Mittelklassehotels
Halbpension
deutsch
Fahrer + Auto
im Reisepreis enthalten
RRJUED
Begegnungen mit Rabbis
kleine Shtetl
beeindruckende Synagogen
Spuren der einstigen jüdischen Hochkultur
    1. Tag Anreise
    2. Tag Drohobytsch
    3, Tag Czernowitz
    4. Tag Sadhora
    5. Tag Jüdischer Friedhof Czernowitz. Kamjanez Podilskij
    6. Tag Medzhibisch
    7. Tag Schargorod. Bratzlaw
    8. Tag Uman
    9. Tag Berditschew
    10. Tag Mezhiritchi
    11. Tag Brody
    12. Tag Beltz
    13. Tag Lemberg
    14. Tag Freizeit
    15. Tag Abreise

    1.Tag - Anreise Lemberg

    Von Frankfurt/Main fliegen Sie mit einem Linienflug nach Lemberg. Unser deutschsprachiger Reisebegleiter holt Sie am Flughafen ab und bringt Sie in Ihre Unterkunft im Stadtzentrum. Beim Begrüßungscocktail erhalten Sie erste landeskundliche Informationen und besprechen das Programm der kommenden Tage.

    Der verbleibende Nachmittag und der Abend steht Ihnen zur freien Verfügung. Abendessen im Hotel

    2.Tag - Drohobytsch (230 km)

    Heute steht der Tag im Zeichen des Meisters des Wortes - Bruno Schulz. „Der polnische Kafka“ wurde er schon zu Lebzeiten genannt. Sein Schaffen war einzigartig, genauso wie die Stadt Drohobytsch, in der er lebte und die Leute, mit denen er sich unterhielt.

    Um Galizien und Schulz besser zu verstehen, fahren wir mit dem Reisebus durch die sanft hügelige Landschaft Galiziens nach Drohobytsch, in die Heimat von Bruno Schulz. Dort besuchen wir das kleine Museum von Bruno Schulz an der pädagogischen Universität, machen uns mittels Zitaten von Bruno Schulz mit der Stadt bekannt, in der bis heute mehrere Synagogen stehen und noch die Atmosphäre aus seinen „Zimtläden“ zu spüren ist. Weiterhin gehört die Villa Landau zu unserem Spazierprogramm.

    Am Ende dieses Ausflugs nach Drohobytsch erwartet uns interessantes Treffen mit dem letzten Schüler von Bruno Schulz, der jiddisch singt und sich noch sehr gut an seinen Lehrer erinnert.

    Gegen Abend kehren wir nach Lemberg zurück. Dort essen wir auf der Alten Jüdischen Straße zu Abend. Wer möchte, kann anschließend gemütlich eine Tasse Kaffee oder Tee an der Mauer der ehemaligen Synagoge "Goldene Rose" trinken.

    Drohobytsch Reisebuchtipp


    Bruno Schulz. Die Zimtläden

    3.Tag - Czernowitz (Tschernowitz) (430 km)

    Heute verlassen wir Lemberg und fahren nach Tschernowitz (Czernowitz), ins "Kleinwien Ostens" oder auch das "osteuropäische Jerusalem", wie Czernowitz genannt wurde und wird.

    Die Strasse nach Czernowitz führt uns nach Süden durch die ukrainischen Karpaten. Auf dem Weg passieren wir kleine Städtchen wie Bibrka, Rohatyn oder Halytsch. Diese Städtchen hatten vom 17. bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts ein reiches jüdisches Leben. Die Spuren dieses Lebens kann man bis heute an den umbauten Synagogen und auf zerstörten Friedhöfen entdecken.

    In Halytsch lebte einst eine große karaimische (karäische) Gemeinde. Der Reiseführer macht Sie während der Fahrt mit der Geschichte der Karaimer in der Ukraine bekannt. In Rohatyn, einer kleinen Stadt nahe Halytsch, unternehmen Sie einen kurzen Bummel zu den Spuren der einst großen jüdischen Gemeinde.

    Am Fuße der Karpaten liegt die Stadt Ivano- Frankivsk (Iwano- Frankowsk), das ehemalige Stanislau, dessen Name mit einer reichen jüdischen Vergangenheit und dem Namen Sigmund Freud verbunden ist.

    Wir fahren aber weiter und bald sehen die Berge der Karpaten in der Ferne vor uns. Die kleinen Städte Jaremtsche (Jaremtcha) und Werchowyna liegen genau im Herzen der Karpaten. Die majestätische Natur und schönen Ausblicke während der Fahrt werden Sie ganz sicher berühren. Die Straße verläuft entlang des Flußes Tscheremosch, mit dem so viele Legenden des Karpatenlandes verbunden sind.

    Bald öffnet sich die Landschaft und wir erreichen die Grenze zur Bukowina. Genau hier, an den beiden Ufern des Tscheremosch, liegen sich die beiden Staedtchen Kuty und Wischnitza gegenüber, die in der jüdischen Geschichte sehr bekannt sind. Hier machen wir eine Pause, um diese Städtchen genauer zu erforschen.

    Gegen Abend kommen wir nach Tschernowitz, wo wir für zwei Nächte Quartier in einem zentralen Hotel nehmen.

    4.Tag - Sadhora (Sadgora, Sadagora). Die Geschichte des Rabbi Friedman (35 km)

    An diesem Tag beschäftigen wir uns mit einem mächtigen Zentrum der jüdischen Welt – mit Czernowitz (Tschernowitz), der Hauptstadt der Bukowina. Bevor wir in diese Stadt zur Gänze eintauchen, unternehmen wir eine kleine Fahrt nach Sadhora und besuchen die untergegangene jüdische Idylle des Rabbi (Rebbe) Israel Friedman.

    Am Nachmittag unternehmen wir eine Stadtführung durch das Zentrum von Tschernowitz . Im Laufe dieser Führung machen wir uns mit dem reichen literarischen Leben von Tschernowitz bekannt. Viele bekannte jüdische Dichter und Schriftsteller wirkten hier, unter ihnen Paul Celan, Rose Ausländer, Osip Mandelstamm, Moses Rosenkranz, Immanuel Weissglas, Alfred Margul-Sperger und Alfred Gong. Wir tauchen ein in die Periode des Lebens in Tschernowitz, als es nach den Worten eines Schriftstellers hier mehr Büchereien als Bäckereien gab und man die Straßen mit Rosen fegte.

    Wir besuchen das jüdische Museum im ehemaligen Kulturhaus der jüdischen Gemeinde und erfahren von der Geschichte der Juden in der Bukowina.

    Am Abend haben wir ein Konzert des weit über die Grenzen Czernowitz´ hinaus bekannten Jüdischen Orchesters organisiert, das für uns traditionelle Lieder und Weisen aus der Bukowina und Podolien zum besten gibt.

    5.Tag - Der jüdische Friedhof in Czernowitz. Kamjanez Podilskij (95 km)

    Nach dem Frühstück im Hotel besuchen wir als Schlußvisite für Tschernowitz den jüdischen Friedhof der Stadt. Hier ist die jüdische Geschichte der Stadt in Mazewas eingeprägt.

    Nach dem Besuch führt uns unser Weg weiter nach Norden, zur "Steinblume" der Ukraine – nach Kamjanez Podilskij. Kamjanez Podilskyj hat viele Sehenswürdigkeiten, die es zu bewundern gilt. Im Spazierschritt besuchen wir alle wichtigste Architektur- und Kulturdenkmäler der Stadt.

    Zum Schluß führt unsere Route zur Perle der Stadt – ihre Festung. Auf dem Weg zum Kamjanezer Festung haben Sie die Möglichkeit, im alten Stadttor (heute ein Restaurant) zu essen und den wunderschönen Blick auf die Festung und Canyon des Flusses Smotrytsch (Smotritsch) zu geniessen.

    Für diese und die nächste Nacht bleiben wir in einem ruhigen Hotel nicht weit vom Fluss Smotrytsch entfernt.

    6.Tag - Medzhibisch und der Baal Schem Tow

    An diesem Tag erwartet Sie die tatsächliche Berührung mit dem Allerheiligsten des Chassidismus. Sie besuchen das Grab des Rabbis Israel ben Eliser, auch "Baal Schem Tow" genannt, dem Gründer dieses mystischen Zweiges des Judaismus. Dafür verlassen wir Kamjanez Podilskyj und fahren ca. 145 km nach Medzhybizh (Medzhibozh). Bei einem Rundgang durch die Stadt bringt Ihnen der deutschsprachige Reiseführer die Figur des Rabbis Israel Ben Elieser und seiner Bedeutung für das Judentum näher.

    Eine bedeutende Persönlichkeit für Medzhybizh ist Herr Habai Meir. Er kümmert sich um die für Juden heiligen Plätze in der Ukraine, restauriert jüdische Friedhöfe und Synagogen. Wir treffen ihn und er berichtet über die Anstrengungen der jüdischen Gemeinde in der Ukraine, die jüdische Vergangenheit und das einst blühende jüdische Kulturleben, welches im Holocaust unterging, neu zu beleben.

    Anschließend besichtigen wir auch die Burg von Medzhybizh, die auch „Der weiße Elefant“ genannt wird.

    Auf dem Rückweg nach Kamjanez Podilsjkyj haben wir wieder die Möglichkeit, malerische Dörfer und Landschaften Podoliens zu genießen.

    7.Tag – Schargorod, Bratzlaw (340 km)

    Unsere Reise verläuft weiter nach Osten. Wir verlassen Kamjanez Podilsjkyj.

    Die Route führt uns durch kleine Städtchen in Podolien, zum Beispiel Schargorod (Shargorod, Scharhorod), wo wir kurz anhalten, um die Spuren des einstigen Schtetls zu erforschen und die Renaissancesynagoge besichtigen.

    Weiter lockt uns die Straße nach Brazlaw. Diese kleine Stadt war früher ein bedeutendes religiöses Zentrum des Gebietes. In Bratzlaw ist für uns der Grab von Zadik Nathan Sternharz, dem Verfasser der Schriften des Rabbi Nachman, besonders interessant.

    Von Brazlaw bleiben noch 130 km der Straße nach Uman durch eine Gegend, in der früher fast überall Shtetl mit dem ihnen eigenen Leben existierten. Die Landschaft und das heute Gesehene werden Sie zum Nachdenken und Träumen anregen.

    Gegen Abend kommen wir in Uman an, wo sich in einer der schönsten Landschaftsparks der Ukraine, der Sophienpark befindet. Vom Hotel aus haben Sie Gelegenheit, durch diesen Park zu spazieren und sich zu erholen.

    Lesetipp Jüdische Ukraine


    Rabbi Nachman und die Thora

    8.Tag – Uman (50 km)

    Der heutige Tag hält für uns noch tiefere Erkenntnisse und Erlebnisse über den Chassidismus bereit. Nach einer kurzen Führung durch die alte ukrainische Stadt Uman besuchen wir das Grab von Rabbi Nachman. Er war der Enkel von Baal Schem Tow mütterlicherseits und der Begründer des Bratzlawer Zweigs des Chassidismus. Sein Grab besuchen jedes Jahr Tausende Chassiden aus der ganzen Welt. Rabbi Nachman hatte schon zu Lebzeiten zahlreiche Anhänger und kam erst kurz vor seinem Tod nach Uman.

    Es sind drei Bücher bekannt, die Nathan Sternharz nach den Worten des Zadiks Rabbi Nachman geschrieben hat. Voller Mystik und durch lehrhafte Geschichten ersteht vor uns das Leben des heiligen Rabbi.

    Nach der Führung machen wir uns auf den Weg nach Bila Zerkwa. Die Gegend, die wir durchfahren, gehört zu den ertragreichsten landwirtschaftlichen Flächen der Ukraine, vor allem wegen der mächtigen Schwarzerdeschicht und des guten Klimas. Bei der Fahrt vorbei an weiten Felder und freundlicher Natur erhalten Sie durch das Busfenster eine Vorstellung über die Zentralukraine.

    Für die Nacht bleiben wir in Bila Zerkwa. Diese Stadt wurde schon im 11. Jahrhundert von den Fürsten der Kiewer Rus gegründet und ist heute ein bedeutendes Industriezentrum der Ukraine.

    9.Tag – Berditschew. Das Grab des Levi Jizchak (250 km)

    Nach dem Frühstück fahren wir nach Berdytschiw – in die Stadt, in der zu Zarenzeiten die zweitgrößte jüdische Gemeinde lebte. In Berditschew unternehmen wir eine interessante Führung durch das Stadtzentrum, besuchen die Synagoge und Grab des Rabbi Levi Jizchak. Weiter geht unser Weg zum Friedhof mit interessanten Grabsteinen in Form eines Stiefels.

    Gegen Abend erreichen wir Schitomir (Zhytomyr) – das Verwaltungszentrum des Gebietes Schitomir, wo wir für die Nacht bleiben.

    10.Tag - Mezhiritchi. Der Rabbi Dow Bär von Mesritsch. Korez und Dubno (340 km)

    Am frühen Morgen verlassen wir Schitomyr, um unsere Fahrt jetzt durch die Nordukraine und gen Westen fortsetzen. Auf uns wartet heute die Welt der verlorenen Legenden und verlorenen Leute.

    Die Zeit hat wenig von der ehemaligen Pracht und Verspieltheit der jüdischen Städtchen übrig gelassen, vor allem Friedhöfe und Ruinen. Auf unserem Weg besuchen wir das heutige Bezirkszentrum Korez (Korets) mit dem einst größten Friedhof der Ukraine, erbaut auf dem Felsenufer des Flusses Kortschyk. In Korez wurde im Jahre 1776 die erste Druckerei in der Ukraine gegründet, die Bücher in hebräischer Sprache herausgab.

    Die Strasse führt uns durch die Wälder und Felder Wolhyniens, legendäres Land im Norden der Ukraine, Land der Wälder und Seen. Nach nicht einmal 20 km erreichen wir unser nächstes Ziel – das Dorf Gross- Mezhyritschi. Wir besichtigen den Friedhof und beleuchten die Bedeutung des Rabbi Dow Bär, der von Veliki Mezhiritchi den Chassidismus massgeblich verbreitete. Über den Dow Bär und seine Wirkung auf die chassidischen Gemeinden der heutigen Ukraine erzählt Ihnen unser Reiseführer während der Fahrt.

    Unser nächstes Ziel auf der Straße von Riwne nach Lemberg wartet auf uns.

    In Dubno besuchen wir das Stadtzentrum mit der Ruine der Großen Synagoge aus dem 16. Jahrhundert, die mehrmals umgebaut wurde, deren mächtige Gestalt jedoch erhalten blieb.

    Gegen Abend kommen wir nach Brody, einer Stadt an der Grenze von Galizien und Wolhynien, wo wir Quartier beziehen.

    11.Tag – Brody. Das jüdische Vermächtnis in den Büchern von Joseph Roth

    Heute spazieren wir durch alte Gassen von Brody, besuchen Joseph-Roth-Gymnasium, stellen uns vor, wie das Hotel und Casino zu seiner aussahen, in denen eine von Roth markantesten Romanfiguren, der junge Leutnant Joseph Trotta seine Zeit verbringen mußte.

    Wir besuchen die Reste der Großen Synagoge, sowie die Festungsruine und besuchen den beeindruckenden jüdischen Friedhof von Brody, auf dem noch heute nahezu 5.000 Grabsteine zu bewundern sind.

    Am Abend haben Sie Freizeit in Brody.

    12.Tag – Beltz und sein Shtetl. Lemberg

    Galizien. Wie schön ist sein Antlitz in Werken vieler Schriftsteller beschrieben, wie nah am Herzen liegt es vielen seiner in der Welt verstreuten Landsleute!

    Wir verlassen Brody, um in den Norden Ostgaliziens unsere Reise fortzusetzen. Der Weg führt uns durch endlose Kiefernwälder, vorbei an Flüssen und Sümpfen, durch Felder und kleine Dörfer, bis wir durch Tscherwonograd (Chervonograd), ein industrielles Zentrum der Westukraine kommen. 20 km von dieser Stadt entfernt liegt Belz, unser erstes Reiseziel am heutigen Tag.

    In Belz ist bis heute die Grundstruktur des jüdischen Schtetls erhalten. Beim Rundgang durch die Stadt lassen wir diese Struktur neu aufleben.

    Auf der Fahrt Richtung Lemberg dürfen wir das Bezirkszentrum Zhowkwa, welches am Fuß der Hügelkette Roztotschja liegt, nicht vergessen. Hier lernen wir eine jüdische Gemeinde kennen, die selbst von dem polnischen König Jan Sobiesky III. unterstützt wurde. Die kurze Führung durch das Stadtzentrum gibt Ihnen einen Einblick in das mittelalterliche Städteensemble dieses Renaissancekleinods in Ostgalizien. Mit seiner Renaissancesynagoge, die früher auch als Wehrsynagoge genutzt wurde, wird Zhovkva auch bei Ihnen einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

    Am späten Nachmittag kommen wir nach Lemberg, in die Stadt, in der unsere Reise begann und noch vieles zu entdecken ist. Gleich morgen.

    Lemberg Reisebuchtipp


    Lemberg Reiseführer

    13.Tag – Das jüdische Lemberg

    Auf einem Spaziergang durch Lemberg besuchen wir Sehenswürdigkeiten, die mit dem Leben der jüdischen Gemeinde in der ostgalizischen Hauptstadt verbunden sind. Uns erwartet eine interessante Führung durch die Altjüdische Straße in der historischen Altstadt, in der wir auch die Ruine der bekannten Synagoge „Goldene Rose“ besichtigen.

    Danach besuchen wir Krakauer Vorstadt und den Krakauer Markt der uns ein besseres Verständnis vom Leben der jüdischen Händler geben soll. Auf dem Weg zum Markt sehen wir eine Synagoge, das Haus von Scholem Alejchem und das ehemalige jüdische Krankenhaus. Auf der Gorodozka Straße war einst die Grenze zwischen polnischer und jüdischer Gemeinde und auf der Nebengasse von dieser Straße befindet sich heute die einzige aktive Synagoge Lembergs, die wir auch besuchen.

    Zum Schluss der Führung besuchen wir das Haus der Organisation „Chesed-Arje“, um in dem kleinen Museum Artefakte der untergegangenen Welt der ostgalizischen Juden in Augenschein zu nehmen.

    14.Tag – Lemberg individuell

    Dieser Tag steht Ihnen zur freien Verfügung.

    15.Tag – Abreise aus Lemberg

    Der Tag des Abschieds ist da. Unser Fahrer und der deutschsprachige Reiseführer bringen Sie vom Hotel zum Flughafen, wo Sie die Heimreise antreten.
    reise, juden, jüdisch, westukraine, lemberg, czernowitz, tschernowitz, chernivtsi, sadgora, sadagora, sadhora, rabbi friedman, kamjanetz podilskij, kamjanez, kamenez, shargorod, schargorod, medzhibisch, medzhibosch, medschibisch, baal schem tow,
    nach oben