Rundreise durch Siebenbürgen

Im Land der sächsischen Kirchenburgen, individuelle Siebenbürgen Rundreise


Wir waren auf unserer Reise durch Siebenbürgen begeistert von Rumänien! Die wunderschöne, sanft gewellte Landschaft die von hohen Gebirgen eingerahmt wird und noch heute den Hauch der Siebenbürger Sachsen atmet, bezaubert wohl jeden Reisenden. Es gibt zahllose interessante Sehenswürdigkeiten zu entdecken, man kann den Duft der krautigen Blumenwiesen mit unzähligen bunten Blüten genießen und hier und da wilde Tiere beobachten.

Auf unserer Siebenbürgen Rundreise werden Sie von unserem erfahrenen deutschsprachigen Reiseführer begleitet, der mit Ihnen die Stadtführungen durch Sibiu, Sighisoara und Brasov zelebriert und Sie natürlich bei den Ausflügen begleitet. Er zeigt Ihnen SEIN Rumänien, durch ihn erhalten Sie einen authentischen, unverstellten Zugang zum Land.

Sie setzen sich mit dem Vermächtnis der Siebenbürger Sachsen auseinander, lernen aber auch die Geschichte und Traditionen der anderen Bewohner dieses Landstrichs, insbesondere natürlich die der Rumänen kennen, die sich ausländischen Reisenden gegenüber aufgeschlossen und zugewandt verhalten.

Unterwegs werden Sie von unserem erfahrenen, zuverlässigen Fahrer im bequemen Pkw befördert oder können als Selbstfahrer das Siebenbürgen durchstreifen. Wir bringen Sie in bequemen Mittelklassehotels in Zimmern mit eigener Du/WC unter, die von freundlichem Personal geführt werden.

Für die Anreise nach Sibiu buchen wir Ihnen gern geeignete Linienflüge renommierter Fluggesellschaften, können aber auf Wunsch auch andere Transportmittel einplanen. Sprechen Sie uns dazu einfach an! Wir passen diese und alle anderen Reisen gern an Ihre Wünsche an.

10 Tage
Individualreise
Rundreise
Mittelklassehotels
Frühstück
deutsch
nach Wahl
zubuchbar
RRRUM1
    1. Tag Anreise nach Siebenbürgen
    2. Tag Sibiu/ Hermannstadt
    3. Tag Rasinari, Heltau, Michelsberg
    4. Tag Kirchenburgen im Siebenbürger Land
    5. Tag Siebenbürgische Burgen und Kirchen
    6. Tag Brasov
    7. Tag Schlösser, Festungen und Klöster in den Südkarpaten
    8. Tag Bärenreservat, Fagaras, Klosterruine Kerz
    9. Tag Eisenmarkt/ Hunedoara, Karlsburg / Alba Iulia, Mühlbach/ Sebes, Calnic
    10. Tag Abreise aus Sibiu

    1.Tag: Anreise nach Rumänien

    Am ersten Tag der Siebenbürgen Rundreise kommen Sie nach Sibiu. Dazu können Sie in unserem Buchungsformular bequem Linienflüge hinzubuchen. Wir suchen dann den günstigsten Flug nach Sibiu für Sie heraus und buchen diesen.

    Nach Ihrer Ankunft in Sibiu holen Sie Ihren Mietwagen ab oder werden von unserem deutschsprachigen Fahrer/ Reiseführer erwartet, der Sie herzlich in Rumänien willkommen heißt. Dann fahren Sie in Ihre Unterkunft im Herzen von Sibiu. Der restliche Tag steht Ihnen für erste Entdeckungen in der Hauptstadt Siebenbürgens zur Verfügung.

    2.Tag: Herrmannstadt (Sibiu)

    Unser deutschsprachiger Führer nimmt Sie mit auf eine Stadtführung durch Sibiu, die älteste sächsischen Siedlungen Siebenbürgens. In den Gassen Hermannstadts spüren Sie den Spuren der siebenbürger Sachsen hinterher, die hier mit anderen Nationalitäten einträchtig miteinander lebten.

    In den Gassen der Unterstadt finden sich viele alte mittelalterliche Handwerkerhäuser und Krämerläden. Schon von Weitem begrüßt die evangelische Parochialkirche mit ihrem in wunderschöner Majolika verzierten Turmdach den Besucher. Man erreicht die Kirche am schnellsten über die Turmstiege, die neben dem Gesellenhaus, welches seit dem 13. Jh. Handwerksgesellen auf Wanderschaft Unterkunft bietet. Vom Ausblick des 73m hohen Turmes der Parochialkirche hat man einen eindrucksvollen Blick über Herrmannstadt.
    Wir passieren die Lügenbrücke, die älteste gusseiserne Brücke Rumäniens. Nebenan befindet sich das Luxemburghaus, heute ein bekanntes Kultur- und Kunstzentrum. Schon stehen Sie auf den Kleinen Ring (Piata Mica) mit eindrucksvollen Laubengängen des Casa Artelor, in der häufig Kunstgegenstände zu bewundern sind. Dann geht der Bummel auf den Hauptplatz der Hermannstädter Altstadt, den Großen Ring (Piata Mare) mit seinen imposanten Fassaden aus Habsburger Zeiten, darunter dem barocken Brukenthal- Palais.

    Wir bestaunen die prächtigen Innenfresken und den atemberaubend schönen Ikonostas der orthodoxen Dreifaltigkeitskathedrale und den nahen Sitz des orthodoxen Metropoliten von Siebenbürgen.

    Zum Ende unseres Rundgangs durch das siebenbürgische Herrmannstadt beschäftigen wir uns noch mit den unruhigen Zeiten des Mittelalters, als nach dem Mongolensturm 1241 wuchtige Befestigungsanlagen errichtet wurden, von denen noch heute einige mächtige Türme erhalten sind. Hier findet sich auch die örtliche Philharmonie.

    Wen die Beine jetzt noch tragen, kann der Synagoge und der Ursulinenkirche einen Besuch abstatten. Ansonsten laden zahlreiche Cafés und Restaurants in der Altstadt von Sibiu zum Verweilen und Erholen ein.

    Der Abend steht Ihnen zur freien Verfügung. Übernachtung in Sibiu (F)

    Siebenbürgen Reisebuchtipp


    Rumänien Reiseführer

    3.Tag: Sächsisches Kulturerbe in Siebenbürgen

    Mit der historischen Straßenbahn vom Beginn des 20. Jahrhunderts fahren Sie von Sibiu nach Rasinari, ein Dörfchen in der Peripherie der Stadt. Hier haben Enthusiasten in malerischer Landschaft ein wunderschönes, stilles Freilichtmuseum für rumänische Volksarchitektur und Handwerkstraditionen eingerichtet. Sie lustwandeln über das weitreichende Areal und informieren sich über die ländliche Vergangenheit Siebenbürgens.

    Am Nachmittag besuchen Sie in Heltau die erste Wehrkirche, die so charakteristisch für Siebenbürgen sind. Die dreifache Ringmauer mit Türmen und Speichern beeindrucken in Ihrer Wuchtigkeit. Im Inneren der Kirche sind vor allem die romanischen Fresken und der Altar aus dem 16. Jahrhundert sehenswert, der auf Veit Stoß d.J. zurückgeht.

    Von Heltau geht die Fahrt in Richtung Fagarasgebirge, in dessen Ausläufern Sie das Örtchen Michelsberg besuchen. Auch hier gibt es eine Wehrkirche zu besichtigen, die vor allem durch die Ausmaße ihrer Festungsmauern auf einem Hügel beeindruckt. In Michelsberg besuchen Sie außerdem einen der letzten Siebenbürger Sachsen, die noch hier leben. er betreibt eine kleine Keramikwerkstatt, die Sie besuchen, und berichtet Ihnen vom heutigen Zusammenleben mit den alten und neuen Nachbarn. Dazu gibt es ofenfrischen Hanklich.

    Am späten Nachmittag kehren Sie nach Hermannstadt zurück und haben Freizeit. Übernachtung in Sibiu (F)

    4.Tag: Im Siebenbürger Land der Kirchenburgen

    Heute verlassen wir Sibiu und durchstreifen die ländliche Stille Siebenbürgens. Hier waren die Bauern und Stadtbewohnern im Mittelalter zahllosen Attacken hungriger Eroberer ausgesetzt und errichteten gegen weitere Angriffe Schutzwälle und Mauern um ihre örtliche Kirche - die Kirchenburgen (Wehrkirchen) entstanden. Hierher flüchteten sie bei anrückenden Räubern, hier bewahrten sie ihr Hab und Gut und die Vorräte auf und waren bei Belagerung gut gewappnet.

    In Medias (Mediasch) besuchen Sie die Margarethenkirche aus dem 15. Jahrhundert, deren schiefer Trompeterturm bis heute das Stadtbild dominiert. Ausserdem unternehmen Sie einen gemütlichen Rundgang durch das kleine Städtchen mit hübschem Stadtzentrum.

    Dann geht Ihre Reise weiter nach Biertan (Birthälm), wo Sie die mächtigen Verteidigungstürme bewundern, die diese Trutzburg so charakteristisch machen. Im 16. Jahrhundert zum evangelischen Bischofsitz erhoben, ist sie heute Teil des UNESCO Weltkulturerbes und beliebter Touristenmagnet.

    Zur Mittagszeit kommen Sie nach Stejarisu (Probstdorf), wo in der katholischen Saalkirche aus dem 14. Jahrhundert bis heute Vorräte der letzten Siebenbürger Dorfbewohner aufbewahrt werden. Im Inneren der Kirche sind es vor allem die zum Trocknen und Lagern aufgehängten Speckseiten, die bei Reisenden für Interesse sorgen.

    Am heutigen Tagesziel Ihrer Rundreise unternehmen Sie in Sighisoara (Schäßburg) einen Rundgang durch die historische Oberstadt, die zum UNESCO Weltkulturerbe zählt. Sie ist von mächtigen Wehrmauern und zahlreichen mittelalterlichen Türmen umgeben. Der Stundturm, die Klosterkirche mit prächtigem barocken Interieur und die zahlreichen mittelalterlichen Häuser an den engen Gassen bilden auf dem Schulberg ein einzigartiges architektonisches Ensemble. Neben der gotischen Bergkirche aus dem 14. Jahrhundert befindet sich noch heute ein Friedhof mit zahlreichen Grabsteinen in deutscher Sprache, der beredt von der jahrhundertelangen siebenbürgischen Besiedlung berichtet.

    In Sighisoara soll 1431 Vlad III Tepes (der Pfähler) geboren sein, der als Wojwode das Land vor den Osmanen schützte und durch Bram Stokers Roman weltberühmt wurde. Das Geburtshaus des Wojwoden zählt zu den Zielen Ihrer Stadtführung durch Sigisoara. Anschließend beziehen Sie Ihr Quartier und können sich in einem der zahlreichen Cafés erholen. Übernachtung in Sighisoara (F)

    5.Tag: Burgen und Kirchen in Siebenbürgen

    Von Schäßburg aus besuchen Sie zunächst das Dörfchen Saschiz (Keisd), wo im Ort selbst eine Wehrkirche mit imposantem Wehrturm zu bestaunen ist, die Teil des Unesco Weltkulturerbes ist. Weiter oben auf dem Berg besichtigen Sie die Reste einer Fliehburg für die Dorfbewohner, die wohl älter als die gotische Kirche im Dorfkern.

    In Viscri (Deutsch Weißkirch) besichtigen Sie neben der Wehrkirche im Dorfzentrum vor allem die traditionellen weißen Bauernhäuser der Siebenbürger Sachsen. In Viscri erleben Sie ein Stück unverfälschter mittelalterlicher Dorfstruktur, die behutsam erhalten und vor der Zerstörung bewahrt wurde.

    Schon von weitem grüßen Einen die imposanten Mauern der Festungsruine von Rupea (Reps) aus dem 11. Jahrhundert. Der einst von Siebenbürger Sachsen gegründete Marktflecken war im 13. Jahrhundert einer der "Sieben Stühle" im äußersten Osten des "Königsbodens", einer Sonderzone des ungarischen Königreiches.

    Auf dem Weg nach Brasov besuchen Sie noch die Wehrkirche in Homorod (Hamruden), die vor allem durch ihre aus dem 13. Jahrhundert erhaltenen Wandmalereien im alten Chor. In Prejmer (Tartlau) findet sich eine sehr gut restaurierte Kirchenburg mit einem informativen Museum. In den Mauern der Kirchenburg sind bis heute sehr gut die Speicherräume der Dorfbewohner für Vieh, Maschinen und Vorräte zu besichtigen, dazu berichten der überdachte Wehrgang, Schiessscharten und Pechnasen von dramatischen Schlachten gegen die Angreifer.

    Am Abend kommen Sie in Brasov an. Wir bringen Sie zentral an der Altstadt unter, dann haben Sie Freizeit. Übernachtung in Brasov (F)

    6.Tag: Brasov

    Unsere Stadtführung durch Brasov, die Hauptstadt des Burzenlandes, beginnt natürlich an der Piata Sfatului mit dem imposanten, schön restaurierten Rathaus aus dem 15. Jahrhundert. Daneben ragt der Trompeterturm weit auf, der seinen Namen während der Türkenkriege erhielt. In der Nachbarschaft besichtigen Sie die Pfarrkirche der Kronstädter Honterusgemeinde, besser bekannt als die Schwarze Kirche, eines DER Wahrzeichen Brasovs. Sie steht heute an der Stelle der einstigen Deutschritter- Festungsanlage Corona, deren Name später auf Kronstadt eingedeutscht wurde. Rund um die Kirche wurden dem Humanisten Johannes Honterus, einem der größten Söhne Brasovs, mehrere große und kleine Denkmäler gesetzt.

    Nahe der Poarta Schei (Waisenhausgässertor), hinter der einst das Armenviertel Brasovs begann, steht heute das letzte erhaltene, wunderschöne Poarta Ekaterinei (Katherinentor). Nebenan können Sie die orthodoxe Nikolauskirche mit prächtigen Innenfresken besichtigen.

    Von dort sind es nur ein paar Schritte durch das ehemalige jüdische Viertel Brasovs bis zur Synagoge Brasovs, die in frischem Glanz erstrahlt. Auf dem Weg durch das Viertel berichtet Ihnen Ihr Reiseführer vom lebhaften Treiben im jüdischen Viertel in seiner Blüteperiode.

    Die Weberbastei ist eine der gut erhaltenen Basteien der Brasover Stadtmauer, deren Reste sich an die Bastei anschließen. Sie folgen ihrem Verlauf und steigen an der Talstation in die Seilbahn, die Sie auf den 976m hohen Stadtberg Tampa (Zinne) bringt. Von hier haben Sie einen prächtigen Blick über die Ziegeldächer Brasovs, auf den Schwarzen und den weißen Turm. Vom Stadtberg hinab können Sie je nach körperlicher Verfassung zu Fuß oder mit der Seilbahn kommen.

    Dann geht der Weg vorbei an der Tuchmacherbastei zurück in die Altstadt. Beim Spaziergang auf der Republikstrasse entdecken Sie zahlreiche liebevoll restaurierte mittelalterliche Gebäude und ein urbanes Stadtleben.

    Am Abend haben Sie Freizeit. (F)

    7.Tag: Schlösser, Festungen und Klöster in den Südkarpaten

    Der heutige Tag Ihrer Siebenbürgen Studienreise führt Sie in die Südkarpaten, die für viele Rumänen und ausländische Touristen ein attraktives Skireiseziel im Winter sind. Auf kurvigen Straßen gehts durch schmale Täler, vorbei auf steil aufragenden Karpatenfelsen. In Sinaia besuchen Sie zunächst das rumänisch orthodoxe Kloster mit prächtig verzierter Hauptkirche und einer kleineren, wunderschönen Kapelle mit beeindruckenden Innen- und Aussenfresken. Dann besuchen Sie das nahegelegene Schloss Peles, einen Prachtbau vom Ende des 19. Jahrhunderts mit einen reichen Sammlung an Kunstgegenständen und Gemälden, und spazieren zum nahegelegenen Schloß Pelisor (Klein- Peles), welches im Chaletstil errichtet wurde und mit seinem Fachwerk lebhaft an die k.u.k.-Periode erinnert.

    Von Sinaia aus geht es nach Bran, einem der bekanntesten Reiseziele Rumäniens. In dem kleinen Örtchen befindet sich auf einem steilen Felsen die Törzburg aus dem 14. Jahrhundert. Angeblich soll die Törzburg in Bran eine literarische Vorlage für den Roman von Bram Stoker geliefert haben; das und die Existenz eines Menschenblut saufenden Grafen in Bran sind jedoch Fiktion.

    Am Nachmittag führt Sie Ihre Reise nach Codlea (Zeiden) einem kleinen Örtchen nahe Brasov mit hübscher Altstadt. Nach der Besichtigung der örtlichen Kirchenburg, die Reisende in der romanischen Saalkirche mit einer prachtvollen Kassettendecke und einer Orgel aus dem 18. Jahrhundert überrascht, kann man sich auf dem restaurierten Marktplatz unter einem Sonnenschirm von den anstrengenden Besichtigungen erholen.

    Am Abend kehren Sie nach Brasov zurück und haben Freizeit. (F)

    8.Tag: Bären in Rumänien. Am Fuss des Fagarasgebirges

    Am Morgen verlassen Sie Brasov und beschäftigen sich mit den rumänischen Bären. Es gibt in Rumänien mittlerweile wieder eine große Zahl der größten wilden Landsäugetiere Europas, mit etwas Glück kann man sie in freier Wildbahn beobachten. Sie widmen sich jedoch heute nicht den wilden Braunbären Rumäniens. Sie besuchen das Braunbärenasyl in Zarnesti, in dem Braunbären, die früher von Menschen zu deren Ergötzung in Käfigen gehalten wurden, gerettet und eine einigermaßen artgerechte Heimstatt für ihren Lebensabend gefunden haben. Hier erhalten Sie vielfältige, auch zwiespältige Informationen über das Zusammenleben von Braunbären und Menschen.

    Im Städtchen Fagaras (Fogarasch) besichtigen Sie die mächtige Festungsanlage des Schlosses der Krondomäne Fagaras, dessen Bau im 14. Jahrhundert begonnen wurde. Im 16./17. Jahrhundert kamen die Bastionen und Wehrmauern hinzu, die die Anlage zu einer der am schwersten zu erobernden Burgen Siebenbürgens machten.

    Dann geht die Fahrt weiter gen Westen. In Carta (Kerz) nehmen Sie die Ruinen des früheren Zisterzienserklosters "unserer lieben Frau zu den Kerzen" in Augenschein. Es war das östlichste Kloster des Ordens, der Bau begann zu Beginn des 13. Jahrhunderts. Das Gewölbe des Mittelschiffs ist leider eingestürzt, dafür finden sich im romanischen Chorgebäude barocke Altarkunst und interessante Kreuzbögen.

    Anschließend geht Ihre Tour nach Sibiu. Hier haben wir für Sie eine Unterkunft gebucht und überlassen Sie dem bunten Gestöber in den Gassen der Kulturhauptstadt 2007. Übernachtung in Sibiu (F)

    9.Tag: Hunedoara, Alba Iulia, Sebes

    Am vorletzten Tag der Siebenbürgen Rundreise tauchen Sie nochmal tief in die wechselvolle Geschichte Siebenbürgens ein. Dazu fahren Sie nach Hunedoara (Eisenmarkt) und besichtigen die dort befindliche Burg, die im 14. Jahrhundert vom Vater des späteren ungarischen Königs Mathias Corvinus errichtet wurde, um das Land vor den zahlreichen osmanischen Angriffen. Die Burg wurde im Laufe der Jahrhunderte mehrfach an- und umgebaut, so dass sie heute interessant viele Baustile vereint.

    Der ältere Bruder des Königs, der zu seiner Zeit prominenter Ritter und Königsberater Ladislaus Hunyadi, ist in Alba Iulia beigesetzt. Entstanden aus einer kleinen römischen Festung zur Kontrolle des Salz- und Golderztransports, erhält die Siedlung mit ihren markanten weiß gestrichenen Häusern schnell den Namen Weißenburg (ung. Fehervar). Im 10. Jahrhundert wird in Weißenburg der mächtige Bischofssitz eingerichtet, der die Geschicke der Gläubigen durch die kommenden Zeiten führt und eine wissenschaftlich- künstlerische Blüte Siebenbürgens auslöst.

    Nach der Zerstörung der Stadt durch die Türken wird die Festung von Alba Iulia im 17. Jahrhundert auf Befehl Kaiser Karls VI. von Grund auf neu im Vauban- Stil errichtet und erhält ihre heute noch zu beeindruckende Gestalt mit mächtigen Mauern, Bastionen und prächtig verzierten Toren. Aus dieser Zeit stammt ihr deutscher Name: Karlsburg. Sie spazieren durch die gut erhaltene und restaurierte Festung, besuchen in der katholischen Kathedrale die Gruft und bewundern die prächtigen Gebäude des Erzbischofstums.

    In Sebes (Mühlbach) besuchen Sie die evangelische Stadtpfarrkirche aus dem 13. Jahrhundert. Das gotische Kleinod mit der hübschen Majolikaeindeckung des Turmes war von Wehranlagen umgeben, die zum Teil noch erhalten sind. Beim Rundgang durch das kleine Städtchen entdecken Sie ein interessantes Rathaus, den von zahlreichen Handwerker- und Händlerhäusern umgebenen Marktplatz und die gut erhaltenen Stadtmauer mit zahlreichen Türmen.

    Wer sich für einzigartige Naturphänomene interessiert, sollte mit dem deutschsprachigen Reiseführer einen Abstecher in das Naturreservat Rapa Rosie (Rote Schlucht) absprechen. Durch Wind und Wasser wurde hier über die Jahrtausende eine eisenhaltige Kalksandsteinwand erodiert und bietet bei abendlichem Licht einen herrlichen Anblick. Aufgrund der schlechten Verkehrsanbindung ist diese Exkursion jedoch nur erfahrenen, trainierten Wanderern mit sehr gutem Schuhwerk empfohlen.

    Auf dem Weg zurück nach Sibiu finden wir in Câlnic (Kelling) unsere letzte Sehenswürdigkeit, die Gräfenburg, eine Fluchtburg mit wuchtigen Wehrtürmen im Inneren, die heute auf der Liste des Unesco Weltkulturerbes geführt wird.

    Am Abend kehren Sie nach Sibiu zurück und haben Freizeit. (F)

    10.Tag: Abreise

    Der Tag des Abschieds ist gekommen. Am Ende Ihrer Siebenbürgen Rundreise haben Sie noch etwas Freizeit für letzte Entdeckungen. Pünktlich vor Ihrer Abreise bringt Sie unser Fahrer (oder der Mietwagen) zum Flughafen Sibiu, von wo aus Sie gen Heimat abfliegen. (F)
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